ju näht 2018/19

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 29.01.2019 10:04

Gestern abend wurde noch ein Einkaufsbeutel mit appliziertem Patchworkstern fertig. Und es sind noch immer Reste von den beiden Leinenhosen da *drama* Ein weiterer Patchworktopflappen ist schon in Arbeit.

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Meine Werke 2019:

1. Morgenmantel, Schnitt: Burda 10/1979 (Gr. 38/40), Stoff (Fleece) v. Müller, eingefasst mit hellgrünem PE-Satin von Komolka, die Knöpfe sind aus der Sammlung meiner Mutter.

2. Strickjacke, Schnitt: Burda 1/2019 (Gr. 40), Stoff (petrolfarbener Jersey mit Fransen) von Müller (2017 gekauft), versäubert mit Ripsband (dazu gekauft), Ärmelbündchen aus schwarzem Jersey (Rest von 2 Kleidern aus den 1990er Jahren).

3. Patchworktopflappen

4. Einkaufsbeutel mit appliziertem Patchworkstern

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 29.01.2019 20:48

Und noch ein Topflappen aus den aufgetrennten Leinenhosen

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Mindestens zwei gehen sich noch aus, vielleicht sogar drei. Bin grad auf Ideensuche.

Meine Werke 2019:

1. Morgenmantel, Schnitt: Burda 10/1979 (Gr. 38/40), Stoff (Fleece) v. Müller, eingefasst mit hellgrünem PE-Satin von Komolka, die Knöpfe sind aus der Sammlung meiner Mutter.
2. Strickjacke, Schnitt: Burda 1/2019 (Gr. 40), Stoff (petrolfarbener Jersey mit Fransen) von Müller (2017 gekauft), versäubert mit Ripsband (dazu gekauft), Ärmelbündchen aus schwarzem Jersey (Rest von 2 Kleidern aus den 1990er Jahren).
3. Patchworktopflappen (Windmühle)
4. Einkaufsbeutel mit appliziertem Patchworkstern
5. Patchworktopflappen (Log Cabin)

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 01.02.2019 12:44

Und noch vier Topflappen aus den aufgetrennten Leinenhosen. Jetzt sind noch 2 4 cm breite Streifen in Sandfarben da und ein paar winzige Futzerl. Über's Wochenende muss ich die Maschine (und alles drumherum) verstauen, weil am Sonntag Gäste kommen. Und dann muss ich mir überlegen, ob ich eine Frühlingsbluse oder einen Wintermantel nähen möchte.

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Meine Werke 2019:

1. Morgenmantel, Schnitt: Burda 10/1979 (Gr. 38/40), Stoff (Fleece) v. Müller, eingefasst mit hellgrünem PE-Satin von Komolka, die Knöpfe sind aus der Sammlung meiner Mutter.
2. Strickjacke, Schnitt: Burda 1/2019 (Gr. 40), Stoff (petrolfarbener Jersey mit Fransen) von Müller (2017 gekauft), versäubert mit Ripsband (dazu gekauft), Ärmelbündchen aus schwarzem Jersey (Rest von 2 Kleidern aus den 1990er Jahren).
3. Patchworktopflappen (Windmühle)
4. Einkaufsbeutel mit appliziertem Patchworkstern
5. Patchworktopflappen (Log Cabin)[/quote]
6. bis 9: 4 Patchworktopflappen (Courthouse/Log Cabin Varianten und Phantasie)

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ichthys81 » 01.02.2019 18:20

Die Topflappen hast du sehr schön gemacht! Ich hab leider keine Geduld für Patchwork.
Wie hast du sie gefüttert?

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 01.02.2019 19:13

Ich habe sie mit weißem BW-Frottee gefüttert, davon lagen ein paar Stücke im Restekübel ganz oben ;-) Er ist dick genug, dass man die Topflappen tatsächlich für heiße Töpfe verwenden kann und dünn genug,, dass ich grad noch durch alle Lagen nähen konnte (bei den Ecken und dort wo der Aufhänger angenäht ist, habe ich selbstverständlich mit dem Handrad nachgeholfen). Wenn ich was kaufen müsste, würde ich Topflappen am ehesten mit Molton oder Kalmuck füttern (das sind beides dicke, flauschige BW-Stoffe, ähnlich wie Flanell, nur dicker). Als Rückseite habe ich die größeren Stücke von dem sandfarbenen Leinen verwendet, das auch vorne drauf ist.

Andere schwören auf Thermolam. Aber das kann man nur bis 30 Grad im Schongang waschen. So wird ein Topflappen doch nie mehr sauber. Keine Ahnung, was Freudenberg sich dabei gedacht hat. https://www.vlieseline.com/Produkte/Vol ... -Thermolam

Als Polsterung von Ärmelholz und Bügelpresse verwende ich übrigens auch Molton.

Und: für große Quilts hätte ich auch keine Geduld. Allein schon das Zuschneiden der unzähligen Teile *waah* Topflappen sind überschaubar und es ist auch wurscht, ob sie ein bisschen größer oder kleiner werden. Außerdem ging es mir ein bisschen wie bei dem Märchen von der Mühle die im Meer Salz mahlt. Bei jedem Topflappen dachte ich, dass es der letzte ist und dann war noch immer soviel Stoff da, dass ich es nicht übers Herz brachte, ihn wegzuschmeißen. Ich glaub, der ist heimlich gewachsen ;-)

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon Brabra » 04.02.2019 08:25

Die Topflappen sind total cool!
Ich bin ja auch mehr von der "klein und fein" Fraktion bei Patchwork *cool* Nur Jersey- und Sweatreste gehen auch gut als Decken - am liebsten in Streifen geschnitten und dann bunt gemixt (wobei ich hier auch noch ein Jersey-Top habe, das auf seine Fleece-Rückseite wartet *pfeif* )
Grüße von Brabra

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon insa-ana » 04.02.2019 14:44

Schön geworden deine Topflappen. Das Rot macht sie so frisch. Ich bin immer froh, wenn ich sowas nicht machen muss. Topflappen, Tischdecken, Pölster und so müssen, wenn es schon sein muss wenigstens schnell genäht sein. *lach*

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 05.02.2019 13:59

Es waren die ersten Topflappen in Jahrzehnten :) Das Leinen war so schön, aber halt an einigen Stellen schon durchgestoßen und verdehnt und das helle hat auch ein paar Flecken, die nicht mehr rausgehen. Also gingen keine großen Sachen mehr raus, aber Patchwork ging ganz gut und die dunkelrot-sandfarben-Kombination gefällt mir auch gut. Außerdem wollte ich Quilten schon ewig einmal ausprobieren, ohne mich gleich in ein Megaprojekt zu stürzen.

Heute habe ich endlich das Innenfutter für meinen Einkaufskorb genäht. Wurde schon Zeit, denn am Samstag fahre ich zum Brotbackkurs ins Waldviertel und da brauche ich ihn, um meine Werke heimzubringen.

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1. Morgenmantel, Schnitt: Burda 10/1979 (Gr. 38/40), Stoff (Fleece) v. Müller, eingefasst mit hellgrünem PE-Satin von Komolka, die Knöpfe sind aus der Sammlung meiner Mutter.
2. Strickjacke, Schnitt: Burda 1/2019 (Gr. 40), Stoff (petrolfarbener Jersey mit Fransen) von Müller (2017 gekauft), versäubert mit Ripsband (dazu gekauft), Ärmelbündchen aus schwarzem Jersey (Rest von 2 Kleidern aus den 1990er Jahren).
3. Patchworktopflappen (Windmühle)
4. Einkaufsbeutel mit appliziertem Patchworkstern
5. Patchworktopflappen (Log Cabin)[/quote]
6. bis 9: 4 Patchworktopflappen (Courthouse/Log Cabin Varianten und Phantasie)
10. Futter für den Einkaufskorb

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 05.02.2019 15:56

Und Nr. 11! Aus den Resten von dem weißgrauen Herzerlstoff habe ich so einen "Origami" Einkaufsbeutel ausprobiert https://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/5 ... undertuete Dazu kursieren im Web eine ganze Reihe von Varianten und mehr oder weniger passenden Anleitungen.

1. Am wichtigsten ist das Verhältnis der Seitenlängen: 1:3.
2. Wenn man, wie die meisten Anleitungen verlangen, die Kanten vorab umbiegt und säumt, sollte man nachher die Kanten zum zusammensteppen nicht rechts auf rechts, sondern links auf rechts legen und knappkantig steppen. Sonst gibt es beim Übergang vom Taschenbeutel zu den Trägern ein Problem.
3. Wenn man die Ecken für den Taschenboden umsteppen will, zuerst stecken, wenden und schauen, ob das Ergebnis so ist, wie man es gerne hätte und ggf. umstecken und noch einmal probieren. Nach manchen Anleitungen landen die Ecken nämlich an den Seiten.
4. Wenn man die beiden Zipfel der Henkel schön übereinander legt und im Quadrat absteppt, kann man sich eventuell den "Griff" sparen (zumindest bei Beuteln, in denen keine schweren Lasten transportiert werden sollen). Das erleichtert das platzsparende Zusammenlegen des Beutels und später das Waschen und Bügeln.

Noch nicht probiert:

5. Bei gefüttert gibt es auch (zumindest) 2 Varianten: entweder die beiden Stoffteile vorab verstürzen und dann wie eine Lage falten und verbinden oder: 2 getrennte Taschen falten und nähen (incl. Bodenfalten, falls gewünscht) und dann an den Trägerkanten verstürzen und die Zipfel wie gehabt zusammennähen. (Das Umbiegen und Säumen aller vier Kanten vorab entfällt bei dieser Verarbeitungsvariante.)


Meine Werke 2019:

1. Morgenmantel, Schnitt: Burda 10/1979 (Gr. 38/40), Stoff (Fleece) v. Müller, eingefasst mit hellgrünem PE-Satin von Komolka, die Knöpfe sind aus der Sammlung meiner Mutter.
2. Strickjacke, Schnitt: Burda 1/2019 (Gr. 40), Stoff (petrolfarbener Jersey mit Fransen) von Müller (2017 gekauft), versäubert mit Ripsband (dazu gekauft), Ärmelbündchen aus schwarzem Jersey (Rest von 2 Kleidern aus den 1990er Jahren).
3. Patchworktopflappen (Windmühle)
4. Einkaufsbeutel mit appliziertem Patchworkstern
5. Patchworktopflappen (Log Cabin)
6. bis 9: 4 Patchworktopflappen (Courthouse/Log Cabin Varianten und Phantasie)
10. Futter für den Einkaufskorb
11. Einkaufsbeutel in "Origami" Falttechnik

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 05.02.2019 18:19

Und noch eine Mini-Version von dem Origamibeutel (22 x 66 cm zugeschnitten). Nach dem Säumen rundum war das Seitenverhältnis nicht mehr genau 1:3, was ein bissl Tricksen beim Falten erforderlich machte. (Geht, aber wenn die Tasche flach daliegt, sieht man, dass die Teile eben nicht genau übereinander liegen.) Also, für die Nachwelt und Serienproduktion von Oster-/Weihnachts-/Nikolo-/Strand-/Ganzjahrestaschen: Saumzugaben addieren!

Wenn man die Kanten rechts auf links steppt, wird der Übergang oben viel schöner, dafür hat man am unteren Ende, in der Spitze ein Problem ;-) Da sollte man dann auf jeden Fall die Ecken für den "Boden" abnähen.

Wer ein bissl mehr gemoetrischen Challenge will, versieht den Beutel noch mit Innen- oder Außentaschen - die tunlichst nicht Kopf stehen sollen *ggg*.

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 14.02.2019 17:22

Mein Thread ist schon aus den "Aktiven Themen" rausgerutscht, weil ich tagelang nichts geschrieben habe. Dabei nähe ich! *sewing* Die schon seit einigen Wochen geplante Bluse/Tunika aus Burda 02/2019, Modell 108. https://www.burdastyle.de/produkt/magaz ... -022019-DL Den Ausschnitt habe ich auf jeder Seite um ca. 2 cm schmäler gemacht, damit er nicht über die Schultern runter rutscht. Obwohl das Modell an sich simpel ist, bin ich schon eine ganze Weile damit beschäftigt, weil der Stoff so rutscht und beim Hinschauen die Form verändert. Trotz vieler Stecknadeln und x-mal Kontrollieren beim Zuschneiden waren die Blendenteile zusammengenäht plötzlich ungleich breit. Ärmel einsetzen war dagegen relativ einfach. Jetzt mache ich Kaffeepause :)

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 15.02.2019 13:33

So, die Bluse ist fertig. 4246
Der Saum mit den Seitenschlitzen und gebogenen Kanten war bei dem rutschigen Stoff eine Strafarbeit. (Bei der Seidenbluse würde ich ihn mit der Hand nähen.) Note to self: Im Schlitzbereich und ein paar cm oberhalb die gleiche Nahtzugabe wie beim Saum anschneiden!

Die Bluse war als Probemodell für einen Seidendruck gedacht, den ich bei Otten gekauft habe, weil mir an dem Burda-Schnitt der flache Ausschnitt mit dem kleinen Zackendetail vorne und der abnäherlose und verschlusslose Schnitt gefallen hat (ideal, weil ich das schöne Muster der Seide möglichst wenig zerschneiden will). Leider passt sie aber nur mäßig. Die Schultern sind recht weit überschnitten, reichen bis fast zum halben Oberarm, obwohl ich eher breite Schultern habe, dafür sind aber die Armlöcher und Armkugeln zu eng konstruiert. Das zu ändern, ist *viel* Arbeit. Außerdem müsste ich die Blende etwas ändern, die ist - wahrscheinlich wegen des gezogenen Details im Rücken - in der Mitte recht weit ganz gerade konstruiert und steht dadurch am oberen Rand ab.

Fazit: ich habe die Verarbeitung von rutschigen Stoffen geübt, aber für die Seidenbluse brauche ich einen anderen Schnitt.

Meine Werke 2019:

1. Morgenmantel, Schnitt: Burda 10/1979 (Gr. 38/40), Stoff (Fleece) v. Müller, eingefasst mit hellgrünem PE-Satin von Komolka, die Knöpfe sind aus der Sammlung meiner Mutter.
2. Strickjacke, Schnitt: Burda 1/2019 (Gr. 40), Stoff (petrolfarbener Jersey mit Fransen) von Müller (2017 gekauft), versäubert mit Ripsband (dazu gekauft), Ärmelbündchen aus schwarzem Jersey (Rest von 2 Kleidern aus den 1990er Jahren).
3. Patchworktopflappen (Windmühle)
4. Einkaufsbeutel mit appliziertem Patchworkstern
5. Patchworktopflappen (Log Cabin)
6. bis 9: 4 Patchworktopflappen (Courthouse/Log Cabin Varianten und Phantasie)
10. Futter für den Einkaufskorb
11. Einkaufsbeutel in "Origami" Falttechnik
12. blaue Bluse mit Tupfen und Mascherln, Burda 02/2019, #108 (Stoff v. Müller)

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 16.02.2019 17:17

Beim Überlegen, wie ich den bunten Steppmantel füttern soll und ob ich dazu Material aus meinen Beständen verwenden könnte, sind mir UFOs begegnet. Und zwar einige! *waah*. Es wäre also vielleicht sinnvoll, die zu sichten und das eine oder andere Modell fertig zu nähen, bevor ich *noch* etwas neues zuschneide.

Probleme dabei:
- Durch Hin- und Herräumen sind Teile verschwunden, zT Schnitteile, zT bereits zugeschnittene Teile, zT Zubehör.
- Ich habe die Schnitte damals verändert, kann aber die Änderungen nur mehr zT nachvollziehen
- Ich weiß bei manchen Sachen nicht mehr, wie ich sie damals im Detail machen wollte
- Wenn ich alles umdrehe, wo die vermissten Teile sein könnten, wird das Chaos perfekt ;-) Außerdem finde ich dabei sicher noch viel mehr längst vergessene UFOs *angst*
- Manches ist mir inzwischen wahrscheinlich zu groß
- Manches ruht, weil ich irgendwann vor einem "unlösbaren" Problem stand (schlechter Sitz an der Schulter und damit schlechter Sitz des Ärmels zB)
- Die Futter- und Besatzstoffe, die ich zur Fertigstellung der begonnenen Werke brauche, sind staub- und lichtgeschützt aufbewahrt. Das bedeutet: in einem undurchsichtigen Sackerl oder einer undurchsichtigen Box. Ich weiß aber nicht, wo. Dank Murphy sind sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im letzten Sackerl, das ich aufmache oder in der untersten Box ganz hinten. *rolleyes*

Ich habe also begonnen, eine Liste der begonnenen Werke anzulegen ("begonnen" klingt optimistischer als unfertig oder unvollendet) und will mir dazu schreiben, wie der aktuelle Stand ist, was mir für die Fortsetzung oder Fertigstellung fehlt usw. und dann entscheiden, welche Sachen es mir Wert sind, Zeit und Gehirnschmalz für die Fertigstellung aufzuwenden und was als Füllmaterial in Leseknochen oder dgl. besser verwertet ist.

Und jetzt gehe ich mal Milch und Käse kaufen und Hirn auslüften.

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon Zora » 16.02.2019 23:20

Ich muss sagen ich bin irgendwie beruhigt, dass es nicht nur mir so geht *rofl*
Ich habe auch noch viel unfertiges wo ich aber gar keine Lust mehr habe, es fertig zu stellen *pfeif*
Und noch ein wenig was, was ich zwar haben will, aber wo der letzte Schritt so nervig und doof ist dass ich es wohl nie machen werde

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Re: ju näht 2018/19

Beitragvon ju_wien » 17.02.2019 07:35

Vielleicht sollte ich einen neuen Thread "Ju's ungelöste UFO-Rätsel" beginnen. ^^

UFO Nr. 1, und das, woran ich gedacht hatte, als ich mir den bunten Steppmantel überlegt habe, ist ein Mantel aus einem schwarz-grau-weiß gesprenkelten relativ dicken Wollstoff, den ich irgendwann begonnen hatte. Wäre ja praktisch, wenn der Frühling noch auf sich warten lässt, oder spätestens dann im Herbst.

Einige zugeschnittenen Teile fand ich auch rasch. Rücken, 2 Vorderteile, ein Stück Stoff, auf dem der Schnitt einer Taschenleiste steckt. Und zusammengefaltet ein Haufen "Reststoff". Keine Ärmel. Hmm. Sind die Ärmel noch nicht zugeschnitten oder liegen sie irgendwo zwischen anderen begonnenen Werken und Stoffstapeln? Wo soll ich suchen? Außerdem konnte ich mich erinnern, dass ich bei Müller einen zweiten dunklen Stoff als Besatz gekauft hatte, weil ich damals Bedenken hatte, dass die Besatzkanten bei 4 Lagen Wollstoff zu dick würden. Der war nicht dabei. Also Zubehörsuche starten.

Gestern abend habe ich noch einen Sack mit schwerem dunkelgrauem Viskosefutter gefunden, das passen könnte, aber von der Menge her noch für einige weitere Mäntel reicht oder für den Start einer ganzen Kollektion ;-) Nach längerem Suchen auch einen dunklen beschichteten Stoff, der der gesuchte sein könnte. Ob er zum Mantelstoff passt, kann ich erst bei Tageslicht entscheiden.

Das Heft, aus dem der Schnitt stammt, fand sich im zweiten Versuch auch (blöd, wenn man zwar brav Nr. und Modell auf den Papierschnitt schreibt, aber die eigenen Klaue nicht entziffern kann). FTR: Burda Easy, HW 2015, Modell 4 Link zur technischen Zeichnung habe ich nicht gefunden, aber es ist dieses Heft https://www.burdastyle.de/produkt/sonde ... 2015_BE215 und auch das Modell vom Titelbild (gibt es im Heft in mehreren Varianten als Blouson, Mantel, Plüschmantel ...). Verblüffung meinerseits: Das Modell ist mit einem sichtbaren RV vorne in der Mitte geschlossen. Sowas mag ich absolut nicht, schon gar nicht bei einem Wollmantel. Welcher wilde Affe ...? . Allerdings lag da auch ein (nur ein) Besatzteil mit aufgestecktem Schnitteil, an dem ich vorne 2x 3 cm für einen Untertritt oder Übertritt drangebastelt hatte. Ich habe mir damals also irgendwas überlegt. Aber was? *kratz*

Außerdem hat der Mantel nur einen runden Ausschnitt - kann ich ebenfalls nicht leiden, schon gar nicht bei Wintermänteln! Also muss ein Kragen her!

Die großen Schnitteile (Rücken, 2 x VT) sind rundum mit gelbem Heftgarn markiert. Wenn ich Materialien oder Modelle, bei denen das technisch absolut nicht nötig ist, à la klassische Schneiderkunst markiere und hefte, ist das ein Indiz dafür, dass ich nicht weiter wusste und erst mal was einfaches tun wollte, bei dem nichts schiefgehen kann.

Heute früh fand ich auch die zusammengeklammerten Schnitteile. Die Ärmelschnitte haben keine Stecknadellöcher, also brauche ich die zugeschnittenen Ärmel nicht länger suchen :) An den Ärmelschnitten hatte ich damals eine Erweiterung im Oberarmbereich eingefügt, was angesichts der Modellbilder, wo die Ärmel schon an den schlanken Modells recht knapp saßen, wahrscheinlich eine weise Entscheidung war.

Am Vorderteil hatte ich damals außerdem die Maße für einen Stehkragen notiert, aber offenbar noch keinen Schnitt gezeichnet, da ich mir noch nicht sicher war, ob der zur vorderen Mitte oder weiter reichen sollte (hängt vom Verschluss ab, der noch ungelöst war).

Ein (82 cm langer) RV mit zwei Läufern und ein Stück festes schwarzes Taschenfutter waren auch bei den zugeschnittenen Teilen. Aber kein Schnitt für die Taschenbeutel. Sehr untypisch für mich, eigentlich kopiere ich immer alle Teile raus. Wollte ich einen anderen Taschenbeutel konstruieren? Aber wie anders? Da ich die Leistentaschen am besten vor dem Verbinden der Vorder- und Rückenteile fertig mache, brauche ich die Taschenbeutel bald :) Und dann muss ich mein ganzes Hirn zusammenkratzen, um rauszufinden, wie ich den Verschluss mit Untertritt oder Übertritt oder beidem damals geplant hatte und ob das so auch funktionieren kann. Und was bedeutet es, dass ich einen recht hübschen RV mit großen Zähnchen dazu gekauft habe. Wollte ich den doch sichtbar einsteppen?

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